.:: Abriss Friedhofsmauer
Online seit: 19.11.2009 Diese Seite drucken
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Am späten Abend des 7. Novembers blickten vielleicht einige Bewohner im Dorfkern neugierig verwundert aus ihren Fenstern und suchten die Ursache eines komisch quietschenden, gar nervtötenden Geräusches. Andere haben vielleicht bereits tagsüber Baulärm aus dem Oberen Friedhof heraus vernommen und gerätselt was dort getrieben wird...

Wie von vielen bemerkt ist kürzlich die südliche Friedhofsmauer der Oberen Kirche eingestürzt und wurde nun am letzten Samstag entgültig abgerissen und die Reste fachgerecht entsorgt. Dass sich die Mauer bewegte wurde bereits vor einigen Wochen vom Nachbarn bemerkt und dem Kirchenvorstand gemeldet, eine Besichtigung vor Ort ergab zwar Handlungsbedarf welcher aber nicht als derart akut eingeschätzt wurde. Die Mauer wartete allerdings nun nicht auf die Ergebnisse des Kirchenvorstandes und krachte in sich zusammen, als dieser in Auernheim die Kirche besichtigte...

Mit vereinten Kräften ging es nun ab 8 Uhr in der Früh ans Werk um die alte Ziegelmauer dem Boden gleich zu machen. Ein herzliches "Vergelt´s Gott" geht an (Querbeet wie mir die Leute einfallen): den "Kapo" Karl Rühl, Fritz und Martin Kirsch, Klaus Wiesinger, Reinhard Ernst, Volker Wegener, Robert Lechner, Michael Stützer, Johannes Tusche, Fritz Leidel, Theo Cramer, Friedrich Prosigel, Friedrich Weißlein, Margit Dollinger für Bereitstellung von Verpflegung und der Webmaster legte auch mit Hand an. Am Ende waren einige ziemlich Grogi - auch die fast nagelneue Schubkarre von Karl Rühl, die auf dem Heimweg durch die Lange Straße das nun prägnante "quietsch quietsch" von sich gab...

Von den beiden Berolzheimer Baufirmen liegen mittlerweile Kostenvoranschläge vor, der Kirchenvorstand wird alsbald darüber entscheiden. Eile ist geboten da das nun unbefestigte Erdreich ins rutschen kommt. Daher bitte auch Abstand von der Kante halten!

Nachtrag vom 14. November:
Nachdem beide Kostenvoranschläge aufgrund total unterschiedlicher Kalkulationen überhaupt nicht zu vergleichen waren, hat der Baubeauftragte des Kirchenvorstandes Karl Rühl nochmals mit den Firmen gesprochen und neue Berechnung eingefordert. Dabei wurde auch vereinbart das die Sicherung des Erdreiches und zweier Gräber sowie die Verbreiterung des Arbeitsraumes (für Minibagger etc.) zumindest zum Teil noch in Eigenregie durch die Kirchengemeinde erbracht werden soll. In der Früh um 8 Uhr trafen sich deshalb nochmals ca. ein Dutzend Freiwillige im Friedhof, um bewaffnet mit Spitzhake, Schubkarren und Schaufeln viele Kubikmeter Erdmaterial zu bewegen. Wegen teils viel Lehm und großen Bruchsteinen eine sehr schweißtreibende Arbeit! Ein Grabstein sowie einige Teile von Einfassungen zweier Gräber wurden gleichzeitig durch die Firma Trapp fachgerecht abgebaut und bis zum Abschluss der Arbeiten zwischengelagert. Wer viel arbeitet soll auch gut essen, insgesamt 50 Leberkäs- und Wurstsemmeln (gespendet durch Metzgerei Schmidt) sowie ein Nusszopf, Kaffee, Limo und Bier verschwanden im Laufe des Tages in den hungrigen Mägen. Pfarrer Schmidt versüßte die Arbeit bei einem kurzen Besuch zusätzlich mit Lebkuchen. Da der Aushub wieder für die Hinterfüllung der nun zu errichtenden Betonmauer gebraucht wird, wurde das Material diesmal nicht entsorgt sondern im gemeindlichen Wertstoffhof zwischengelagert. Bei den Arbeiten wurde auch festgestellt dass die östliche Mauer nicht mehr im besten Zustand ist. Der Kirchenvorstand wird darüber beraten, ob eventuell diese Mauer nicht auch gleich noch mit erneuert werden soll.

Aktiv waren diesmal (wieder Querbeet): "Kapo" Karl Rühl, Fritz Kirsch, Volker Wegener, Fritz Leidel, Theo Cramer, Friedrich Prosigel, Werner Schmidt, Robert und Reinhold Lechner, Robert Dollinger, Friedrich Wiesinger, Margit Dollinger für Verpflegung, und der Webmaster.


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